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  • Sandra Bischoff

Und schon ist es die vierte Sitzung!

Wie schnell die Zeit vergeht. Die ersten Wochen, nein schon Monate sind um! Wir starten fast schon in die Sommerpause. Die erste Zeit haben wir zur Eingewöhnung und Orientierung genutzt. Wir haben uns mit anderen Fraktionen getroffen und eine stabile Basis gefunden. Leider hat unter den ersten Wochen unserer Arbeit die Aktualität unseres Blogs gelitten. Wir versuchen uns zu bessern.


Am 28.7. hatten wir unsere vierte und letzte Marktgemeinderatssitzung vor der Sommerpause. Es ging nochmal um Alltägliches (Änderung und Erweiterung bzw. Billigung und Auslegung von Bebauungs- und Grünordnungsplänen sowie Bekanntgaben) und um zwei besonders spannende Themen aus meiner Sicht:

  • DigitalPakt Schule

  • Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans, etc. für das Nahversorgungszentrum II in Sassanfahrt

Der DigitalPakt Schule ist ein Förderprogramm des Freistaates. Hierbei werden bis zu 90% der Summe vom Freistaat übernommen. Die Rektorinnen der Grund- und Mittelschule (GMS) Hirschaid und der Julius-von-Soden-Schule Sassanfahrt haben hierzu ein Medienkonzept entwickelt und vorgestellt. Die Basis bilden drei Säulen: Mediencurriculum, Ausstattungsplan und Fortbildungsplan. Die Schüler sollen hierbei verschiedene, vielschichtige Kompetenzen entwickeln. Die Rektorinnen nannten am Ende eine lange Wunschliste, die aus drei Bereichen bestand: mobile Endgeräte, Panels bzw. Beamer als Raumausstattung und Ausbau der Infrastruktur in den Schulen (WLAN, schnelles Internet).

Es gab daraufhin mehrere Fragen aus dem Publikum, z.B. von Dieter Wende (Wählergemeinschaft Regnitzau) ob auch ein Leasing der Endgeräte möglich sei um die Aktualität sicher zu stellen. Auch Udo Wüst (Freie Wähler) warf in den Raum dass die Wartung der Geräte und deren Kosten bedacht werden müssten.

Mich persönlich interessierte die von der Julius-von Soden-Schule vorgeschlagene Möglichkeit freiwillige Elternfortbildungen anzubieten, um den Eltern die Software die die Kinder verwenden näher zu bringen. Zudem fragte ich wie es mit Lieferzeiten aussehe und wie es um die Verteilung des Fördertopfes bestellt ist. Die Lieferzeiten seien momentan bei etwa 6 Wochen für mobile Endgeräte. Und das Geld wird aufgrund der Größe der Schulen zu etwa 2/3 an die GMS und zu 1/3 nach Sassanfahrt gehen.


Das Nahversorgungszentrum II in Sassanfahrt umfasst den Neubau eines Getränkemarktes und eines Discounters neben der neuen Rewe. Es wurden mehrere Aspekte des Neubaus lange diskutiert. Sehr wichtig war den Marktgemeindratsmitgliedern der Imissionsschutz der jetzigen Anwohner in Köttmannsdorf und bei den zukünftigen Neubürgern für das Baugebiet auf dem alten Rewegelände. Wichtig ist auch die Entwässerung des versiegelten Gebietes und die Frage was mit dem, im ersten Bauplan abgesegneten, Grünstreifen an der westlichen passieren soll.

Eine Begrünung der Dächer ist auf meine Nachfrage hin wohl keine Option, die Statik der Gebäude würde das nicht zulassen. Man baut halt lieber weiträumig und ohne störende Pfosten im Gebäudeinneren, da ist zur Wasserrückhaltung und Begrünung leider kein grünes Dach möglich. Aus meiner Sicht sehr traurig.


Auch der Vorschlag von Gerhard Lieberth (Wählergemeinschaft West) doch nochmal über eine zweistöckige Bauweise nachzudenken, wird vom Planer mit dem Kommentar abgespeist, dass dies in Deutschland nicht gut angenommen werden würde.

Und der versprochene Drogeriemarkt kommt auch nicht. Kein Interesse. Das konnte ich nicht glauben und rief am nächsten Tag sofort bei Rossmann und BUDNI an. Vielleicht können wir für unser neues Nahversorgungszentrum doch noch was erreichen. Drückt uns die Daumen!


Liebe Grüße,


Sandra



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