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  • AutorenbildSandra Bischoff

Bericht aus dem Marktgemeinderat 31.2.23

Heute war eines der ersten Themen die #Nachverdichtung durch Wohnbebauung im Bereich des Schleusenwegs. Dieses wunderschöne Stück Natur muss nun einem zwei- bis dreistöckigen Neubau weichen.


Zusätzlich stößt uns sauer auf, dass nur ein Teil der Stellplätze in der Tiefgarage Platz findet. Es wird wieder unnötig Fläche versiegelt mit Außenstellplätzen.



Das zweite große Thema war der Abriss des in die Jahre gekommenen LIDLs (laut Investor) und der Ersatz durch ein Versorgungszentrum mit einem #Neubau LIDL einem Drogeriemarkt (aktuell DM) und einem Vollsortimenter (aktuell EDEKA). Klar braucht man dafür mehr Fläche, jedoch ist es dem Gesamt-Marktgemeinderat gelungen in mehreren Sitzungen mit dem Investor ein sinnvolles, versieglungsarmes Konzept aufzustellen.




Von einer Planung mit mehreren Märkten, die einiges an Leerstand provoziert hätte und keinen Wohnraum enthielt, sind wir über einen Flachbau mit etwas Wohnraum nun zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen.


Der aktuelle Entwurf enthält ein Verhältnis von nahezu 50:50 was Mietfläche der Märkte zu Wohnfläche betrifft. Zudem sollen Anwohnende und Mitarbeiter*innen der Märkte in der geplanten Tiefgarage Platz finden. Die Fläche der ebenen Parkplätze wurde reduziert, die beteiligten Märkte hinterlassen wenig Leerstandspotential (z.B. Folgenutzung durch Hotelerweiterung), PV-Anlagen sind geplant und die Dach- und Fassadenbegrünung sieht vielversprechend aus.



Wenn es nach uns GRÜNEN gegangen wäre, hätten wir überhaupt keinen LIDL-Neubau gebraucht und schon gar keine zusätzliche Fläche versiegeln wollen. Mit unseren Kolleg*Innen im Marktgemeinderat haben wir trotzdem ein zufriedenstellendes Ergebnis ausgehandelt. Ich persönlich finde gut, dass man eine Entwicklung in unserer Gemeinde sieht.


Das Nahversorgungszentrum in Sassanfahrt ist noch komplett einstöckig geplant. Wir lernen aus Fehlern, wir verbessern uns. Das ist gut so!


Ein drittes Thema war die #Arbeitsgemeinschaft (ARGE) mit Einzelhandelsstandorten Bamberg, Bischberg, Hallstadt und Hirschaid. Diese ARGE wurde gegründet zwischen Hallstadt und Bamberg, als es um die Ansiedlung von Industrie/Gewerbe im Gebiet Laubanger ging.

2002 fand die Gründung der ARGE in der jetzigen Zusammensetzung statt. Hier geht es um Abstimmungen von z.B. Bebauungsplänen und die Stärkung der Wirtschaft im Landkreis. So werden Planungen abgestimmt und die Versorgung der Gesamtregion abgesichert. Das Thema war im Gemeinderat eher umstritten, da die Vorteile für Hirschaid zuerst nicht herausgearbeitet werden konnten.



Das nächste Thema behandelte die #Jungbürgerversammlung vom 24. Juni 2022. Martin Wünsche, der Beauftragte für Kinder und Jugendliche, berichtete über die erfassten Angebote für Kinder und Jugendliche in Hirschaid und was diese gut und schlecht finden in der Marktgemeinde.


Hier wurde auch erfasst, was die Kinder und Jugendlichen sich wünschen würden, wenn sie „König von Hirschaid“ wären. Oft genannt wurden z.B. E-Roller Ausleihmöglichkeit, Jugendcafé, Jugendclub/Kneipe/Disco, Dorfladen in Röbersdorf und 24h Snackautomat/Lebensmittelladen.


Auch interessant war der Bericht des Geschäftsführers zum Thema: „Wie reagiert die Gemeinde bei einem längeren #Stromausfall?“ Hier gibt es einen Stufenplan, ab wann ein Krisenstab zusammentritt und wer dazu gehört. Entscheidender Punkt ist hier auch die Dauer des Ausfalls des Mobilfunknetzes. Ab einer Stunde treten automatisch bestimmte Schritte in Kraft.


Neben der Stromversorgung berichtete er über die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung und die Maßnahmen die hier in die Wege geleitet würden bzw. welche Maßnahmen geplant werden, um diese Punkte sicherzustellen.


Als dezentrale Anlauf- und Hilfsstellen für die Bürger*Innen sind hier die Gerätehäuser der freiwilligen Feuerwehr gedacht. Auch Wärmestuben sind wichtig. Hier soll die Regnitz-Arena Anlaufstelle sein. Wer wichtige Geräte zum Erhalt des Lebens (Beatmungsgeräte o.ä.) benötigt, findet hier eine Anlaufstelle.


Treibstoffreserven werden von Gemeinde/Bauhof bevorratet und auch von den freiwilligen Feuerwehren vorgehalten. Zeitnah soll die Niederschrift in einen Notfallplan erfolgen und die Hirschaider Bürger*innen informiert werden.



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